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13.09.2003 / "Suzuki-Methode"
Im Hotel Zentrum Töss in Winterthur fand der von der IG-Akkordeon organisierte "Suzuki Kurs" mit Eugen Tschanun statt.
Der Dozent Eugen Tschanun (D-Saarbrücken) unterrichtet seit bald 30 Jahren sehr erfolgreich nach dieser Methode. Entsprechend reichhaltig, spannend und lebendig fielen auch die Erzählungen aus seiner pädagogischen Tätigkeit aus. Einleitend erläuterte er seinen beruflichen Werdegang, der keineswegs geradlinig zum Musikpädagogen führte. Nach einer Berufsausbildung zum Stukkateur-Meister entschied sich Eugen Tschanun 1949 zum Musikstudium in D-Trossingen und machte somit sein Hobby (Akkordeon) zum Beruf - getreu seinem Motto "Musik als Lebensmittel". Es folgte später noch ein Kompositionsstudium an der Musikhochschule Saarbrücken. In den 70er Jahren machte er Bekanntschaft mit Joga, und diese einschneidende, tolle Erfahrung brachte ihn auf einen anderen pädagogischen Weg. Er interessierte sich für die Suzuki-Methode und wagte als weltweit Erster die Übertragung dieser "Talenterziehung" auf das Akkordeon.
Am Weiterbildungskurs der IG Akkordeon vermittelte er den Anwesenden klar die Philosophie und die Grundbedingungen dieser Unterrichtsmethode. Erzählte Episoden aus der Praxis, Musikbeispiele (Tonaufnahmen) aus dem Unterricht und eine spürbar grosse Begeisterung des Dozenten für die (musikalische) Entwicklung junger Menschen, lassen diesen Tag für Alle zum speziellen Erlebnis werden.
"Ein Schüler gibt mir die Möglichkeit, mich zu entwickeln" (Zitat E. Tschanun)
